[ Geocaching ] #GC500DK – Eine Fahrradtour durch Dänemark – Etappe 4

Moin moin,

nach einer herrlichen Nacht unter einen schönen Sternenhimmel wachte ich diesen morgen auf und konnte der herrlichen Sonnenaufgang beobachten.
Meine Kamera lag zum Glück noch in Reichweite und ich machte die ersten Aufnahmen von diesem herrlich Tag.
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Durch meine Bewegungen im Schlafsack wachte Alex kurze Zeit später auch auf und genoss mit mir die aufgehende Sonne.
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Genau so einen Start in den Tag wünscht man sich auf jeder Tour. Alles wirkt wie eingefroren, still und für die Ewigkeit.
Einfach herrlich und schwer in Worte zu fassen.
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Nachdem sich nun die Sonne vor uns aufstieg wurde es auch für uns Zeit aus unseren Schlafsäcken hinaus zu steigen und mit der morgendlichen Routine den Tag zu starten.

Alles beim alten, Müsli + Milch und Brot, dazu heißen Kaffee.

Auf unserem heutigen Plan stand die riesige Ringkøbing Umrundung an.
Der Ringkøbing Fjord ist mit 300 km² Fläche der größte Küstensee Dänemarks.
Der Brackwassersee ist etwa 30 km lang, 12 km breit und durchschnittlich nur 1,5 m tief.

Vor Rund zirka 10 Jahren war ich das letzte mal in dieser Gegen und freute mich schon während der ganzen Tour auf diese Etappe.
Früher waren wir hier „Dauercamper“ und somit kannte ich mich hier sehr gut aus.

Erstes große Ziel war der namensgebende Ort Ringkøbing.
Auf den Weg dorthin kamen wir durch einige kleine Ortschafften in der wir unter anderem uns mit leckerer Marmelade eindecken konnten.
In Ringkøbing selber angekommen suchten wir die Innenstadt auf um für mich nach einen kleinen Fotoladen zu suchen.
Während meiner gestrigen Timelapse verabschiedete sich nämlich mein letzter Akku für meine Kamera und ich Dussel habe leider mein mobiles Ladegerät zu Hause vergessen.
Als wir einen Laden gefunden haben und mein Akku dort geladen werden konnte suchten wir uns noch ein kleines Café und tranken dort natürlich einen Kaffee.

Natürlich konnten wir hier auch nicht zu lange verweilen denn unsere Tour sollte noch sehr lange werden.
Nachdem nun mein Akku ein wenig Ladung bekommen hatte startet wir wieder mit unserer Tour und fuhren schön an der Küste das Fjords entlang Richtung Søndevig.

Hier blieb leider keine Zeit für eine Pause und somit mussten wir an Søndervig einfach vorbei radeln.
An dieser Stelle hatten wir den nördlichsten Punkt auf unserer Tour erreicht und es sollte ab dieser Stelle nur noch südlich gehen.

Nächstes Ziel war nun Hvide Sande.
Hvide Sande ist als fünftgrößter Fischereihafen Dänemarks überwiegend durch die Fischereiindustrie sowie den Tourismus geprägt.

Dort angekommen suchten wir uns an der Schleuse eine kleine ruhige Ecke und bereiteten uns unser Mittagessen zu.
Unser Mittagessen bestand vorwiegend aus Nudeln mit einer Soße.
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Viel war es nicht aber es tat gut wieder eine Kleinigkeit im Magen zu haben. Als Nachtisch gab es dann noch eine leckere Cola und ein paar Kekse die Alex im Supermarkt besorgt hatte, während ich auf unsere Fahrräder aufpasste.
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Nach dieser gut tuenden Pause machten wir uns auf weiter Richtung Süden zu radeln. Ziel war nun Nymindegab.
Auf den Weg dorthin fuhren wir durch die atemberaubende Landschaft die ich je mit meinen Fahrrad gefahren bin.
Die Rede ist von der Nehrung Holmsland Klit.
Sie ist etwa 30 km lang und zwischen 2 Kilometer und wenigen hundert Meter breit.

Auf einem schmalen Sand / Schotterweg ging es durch die sandige Dünenlandschaft Dänemarks.
Ich hatte das Gefühl wir waren heute ganz alleine auf den Pfad unterwegs. Nur die kleinen Ortschaften erinnerten mich daran das wir im zivilisierten Gebiet sind. Obwohl wir noch in Ringkøbing und Hvide Sand durchgehend deutsche Touristen getroffen haben war es auf diesem Abschnitt sehr ruhig.

Nach einem herrlichen Nachmittag erreichten wir Nymindegab und besuchten dort das Museum um eine kleine Pause und Briefing einzulegen.
Es stand nämlich noch folgender Punkt auf der heutigen Agenda.
Wo genau wird heute unser Basislager liegen.

Ein kurzer Blick in meinem Reiseführer und die Frage war geklärt und somit konnte die Reise weiter Richtung Süden verlaufen.
Jetziges Ziel liegt nun ein paar Kilometer nördlich oberhalb des Langsø einem kleinen See.

Auf unser Tour dorthin haben wir uns noch an einen kleinem Bauernhof Kartoffeln und Wasser besorgt.
Hier war meiner Hunger allerdings schon so groß das ich erst mal zwei Kartoffeln roh verzerrt habe.
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Am Basislager angekommen richteten wir uns wieder ein.
Während Alex hier sein Zelt aufschlug entschied ich mich dafür einfach meine Isomatte und meinem Schlafsack auf einer der vielen Tische auszubreiten und wieder im „freien“ zu schlafen.
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Nachdem alles für die Nacht vorbereitet war fingen wir an unser Abendessen vorzubereiten.
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Hier kommt uns unsere Routine zu gute und wir konnten nach ca. einer halben Stunde schon die ersten Kartoffeln verzerren.
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Lange blieben wir nicht mehr auf denn wir hatten heute einen neuen Rekord aufgestellt.
Es waren ca. 110 Kilometer die wir an diesem Tag gefahren sind.

Müde und kaputt kletterten wir in unsere Säcke und schliefen schnell ein.

Fortsetzung folgt…

Hier ist noch unsere Route:


Hier findet ihr noch weitere Bilder:

Etappe 1
Etappe 2
Etappe 3
Etappe 5
Etappe 6
Position vom Lager: Google Maps
Artikel vom Berufsgeocacher: GC500DK Dänemark-Tour – 4. Etappe

Greetz

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