[ Geocaching ] #GC500DK – Eine Fahrradtour durch Dänemark – Etappe 2

Moin moin,

Nachdem ich eine herrliche Nacht unter freiem Himmel verbracht habe weckten mich schon sehr früh am Tage die vielen Vögel in den Bäumen. Es wurde sich noch ein zwei mal umgedreht bis mich letztendlich Alex aus den Schlafsack schmiss und sagte das wird bald aufbrechen müssten.
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Noch sehr müde krabbelte ich aus meinen Schlafsack. Die versteckte Sonne noch hinter dem Horizont während wir anfingen uns frisch zu machen.
Nun muss erst mal Kaffee her.

Gesagt getan. Alex hatte noch extra vor der Tour Biokaffee von Globetrotter besorgt den man direkt in der Verpackung zubereiten kann.
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Dazu öffnet man diese an der oberen Markierung und kippt das heiße / kochende Wasser in die Tüte, ein wenig ziehen lassen und man kann den fertigen Kaffee aus einer kleinen Öffnung an der Seiten ausschenken.
Sicherlich nicht schlecht aber für mich war der Kaffee ein wenig zu „dünn“ was aber eher an der Zubereitung liegt als am Kaffee selber.
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Ich trinke lieber starken Kaffee der mich so richtig wach machen muss, der Löffel muss im Kaffee stehen bleiben 😉
Zum Frühstück gab es heute „Knusper Kokos Müsli“ und ein wenig Brot mit veganen Aufstrich.

Langsam kam die Sonne hinter dem Horizont hervor uns wir konnten einen schönen Sonnenaufgang über dem Aabrenaa Fjord beobachten.
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Währenddessen fingen wir allmählich an unsere Nachtlager abzubauen und packen sie auf unsere Fahrräder.
Viel hatte ich nicht einzupacken denn ich schlief einfach nur in meinem Biwaksack. Diese Methode bevorzuge ich immer noch am liebsten.
Isomatte aufpumpen, Schlafsack in den Biwaksack und fertig ist das Nachtlager.

Nachdem nun alles eingepackt war, das Lager geräumt und entmüllt wurden ist ging es los Richtung Norden.
Grobes Ziel lag westlich von Vjele in ca. 90km Entfernung.
Dieses sollte unsere erste Große Etappe werden. Keiner von uns vor zuvor so viele Kilometer auf dem Fahrrad. Vor allem nicht an einem einzigen Tag.
In meiner Jugendzeit bin ich mal 150km gefahren welches sich aber auch auf öffentliche Verkehrsmittel beschränkte.

Langsam kamen wir aus dem Quark und fuhren mit ca. 20km/h Durchschnittsgeschwindigkeit gen Norden.
Die Sonne strahlte uns dabei vom Osten aus an und der Wind blies mit lauen Lüftchen aus dem Westen.
Besser kann es gar nicht laufen. Die Fahrräder liefen gut, das Wetter lud nur so zum radeln ein und die Stimmung war hervorragend.

Wir lachten, schnackten und genossen einfach nur den Tag.
Zwischendurch wurde immer mal wieder angehalten um hier und da eine kleine Dose einzusammeln um dann wieder Richtung Norden zu radeln.
In Haderslev wurde dann gegen ca. 10:30Uhr die erste größer Pause eingelegt.
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Wir fühlten unsere Trinkflaschen mit frischen Leitungswasser auf und aßen eine Kleinigkeit von unserem Proviant.
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Lange verweilten wir nicht denn es lagen noch zirka 2/3 der Strecke vor uns.
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Immer weiter, immer weiter Richtung Norden führte uns unsere Route.
Über Wiesen und kleineren Orten bis nach Kolding welches wir ca. gegen frühen Nachmittag erreichten.

Zeit für eine nächste größere Pause.
Wir schuben unsere Fahrräder gemütlich durch die Innenstadt und genossen weiterhin die gute Stimmung sowie das Wetter.
Auch hier wurden wieder ein ganz paar Dosen von uns inspiziert und wir verewigten uns in das Logbuch.
Lange konnten wir auch hier nicht bleiben denn das letzte Stück sollte auch noch abgefahren werden.

Also ging es wieder raus auf die Fahrräder, weiter gen Norden Richtung Vjele.

Wann wir letztendlich ankamen kann ich gar nicht mehr sagen.
Ich vermute es muss zirka 18-20 Uhr gewesen sein denn die Sonne war noch nicht hinterm dem Horizont verschwunden.
Unser heutiges Lager war vom Platz her nicht das schönste, wir mussten quasi auf einen kleinen Waldweg nächtigen der zum zelten freigegeben wurde.
Keine Bänke geschweige denn Tische standen hier zur Verfügung. Dieses störte uns recht wenig da wir doch sehr erschöpft von der zweiten Etappe waren.

Schnell wurden die Zelte aufgeschlagen, das Abendessen zubereitet und danach wurde sich noch mit speziellem Kühlgel eingeschmiert bevor es ins Bett ging.

Aufgrund das ich am frühen morgen meine Kamera in den tiefen meines Hängers verstaut hatte gibt es leider von dieser Etappe nur sehr wenig Bilder daher empfehle ich es euch bei Alex in die Galerie zu schauen.

Fortsetzung folgt…

Hier ist noch unsere Route:


Etappe 1
Etappe 3
Etappe 4
Etappe 5
Etappe 6
Position vom Lager: Google Maps
Artikel vom Berufsgeocacher: GC500DK Dänemark-Tour – 2. Etappe

Greetz

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