[ Expedition ] Ein paar Tage in Dänemark

Moin moin,

eigentlich wollte ich über meinem Geburtstag für in paar Nächte nach Dänemark aber leider passte es zeitlich nicht.
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und somit machte ich mich vor kurzen auf dem Weg um dennoch ein paar Tage in Dänemark zu verbringen.

Aufgrund meiner Wohnsituaton bietet sich Dänemark immer wieder an um dort spontan ein paar Nächte zu verbringen.
Besonders reizvoll sind allerdings die Gesetzte die es ermöglichen ohne großen Aufwand dort zu campieren. Auf www.udinaturen.dk findet man eine Karte mit den dazugehörigen Plätzen.

Gegen frühen Nachmittag machte ich mich also auf den Weg gen Norden. Nach zirka zwei Stunden Autofahrt erreichte ich mein Ziel und parkte mein Auto.
Ziel war der Nørreskov.
In diesem Wald war ich schon einmal und somit marschierte ich zur knapp 1 Kilometer entfernten Hütte.

Dort angekommen musste ich leider feststellen das diese besetzt war und ich für die Nacht eine andere suchten müsste.
Zum Glück hatte ich bevor ich los gefahren bin noch einmal auf die Karte geschaut und wusste in etwa wo die nächste Hütte liegt.

Nun lagen weitere 5 Kilometer vor mir, welche ich in einer knappen Stunde abgelaufen hatte.
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An der Hütte angekommen legte ich erst mal meinen Rucksack nieder, bereitete meine Matte sowie Schlafsack für die Nacht vor, als ich mich dann ans Feuerholz machte.
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Das Praktische in den Wäldern ist, das es Holz in Unmengen gibt und man nicht erst lange suchen muss.

Nachdem ich mit dem Holz haken fertig war, sollte mein Lagerfeuer in Brand gesetzt werden.
Ein paar Funken später brannte dann der erste Zweig aus dem sich kurz herum das Feuer entwickelte.
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Nach ein paar weiteren Minuten hatte ich dann genügend heiße Glut zusammen um mein Wasser zum kochen zu bringen.
Nun gab es erst mal einen kräftigen Kaffee.

Langsam aber sicher brachte die Nacht herein und ich nutze das Feuer um mein Abendbrot zuzubereiten.
Auf dem Speiseplan stand heute Nudeln mit Tomatensoße.
Einfach lecker. Mitten in der wunderschönen Natur eine warme Mahlzeit zu verspeisen.
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Dann wurde es auch schon Zeit für die Nacht.
Ich putze mein Geschirr, aß noch ein paar Marshmallows und legte noch ein paar Scheiteln Holz auf bevor ich mich in meinen Schlafsack verkroch.
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Der nächste Morgen weckte mich dann mit strahlenden Sonnenschein und dem fröhlichen Geschwitzer der Vögel.
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Die Nacht war recht warm, sodass sich in der Feuerstelle noch genügend Glut befand um ein weiteres Feuer zu erzeugen.
Ein zwei mal rein gepustet und das Feuer brannte wieder.
Kurzerhand den Topf in die Glut und wenige Minuten später gab es dann zum Frühstück den ersten Kaffee des Tages.
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Aufgrund das die Sonne so herrlich schien, entschied ich mich nach dem Frühstück eine Runde in der Ostsee schwimmen zu gehen.
Mensch was war das doch kalt. Das Wasser hatte laut meiner Uhr eine Temperatur von knapp 19°C aber der Wind der doch hin und wieder mal vorbei zog, kühlte das ganze noch etwas ab.

Nun aber wieder schnell ans Feuer und sich erst einmal aufwärmen, dazu einen kräftigen Kaffee und alles war wieder in Ordnung.
Danach bereite ich erneut Feuerholz für die Nacht zu.
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Ja und dann hatte ich nichts mehr zu tun. Ich genoss die Ruhe und Stille der Wälder sowie die tierischen Geräusche die mich umgaben.

Dann legte ich eine kleine Mittagsstunde ein.
Nach einer Weile wurde ich dann von dem eingesetzten Regen wach und musste auf die schnelle mein Feuerholz ins trockene bringen.

Ein Lagerfeuer wird es heute nicht mehr geben und somit bereite ich das Feuerholz für meinen Hobo zu.
Viele kleine Stücke wollten gefertigt werden.
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Danach kam auch schon direkt der Hunger und ich bereitete den Hobo vor.

Aus der Feuerstelle konnte ich erneut etwas Glut gewinnen und somit auf die schnelle das Feuer entfachen.
Noch einen großen Stein unter den Hobo und schon ging es los.
Heute gab es „Penne mit Brokkoli und Frühlingskräutern“
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Ich genoss das plätschern des Regens und aß gemütlich mein Abendbrot.
Danach ging es noch einmal schnell raus um mein Topf abzuwaschen bevor ich mich für den Abend in die Hütte verzogen hatte.
Noch ein, zwei Marshmallows zum Nachtisch und es sollte dann auch schon ins Bett gehen.
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Der nächste Morgen sah dann nicht wirklich besser aus. Zwar hatte der Regen immer mal wieder nachgelassen, der Himmel jedoch war noch voll mit Regenwolken.
Also alles ganz entspannt angehen.

Mein Frühstückskaffee bereitete ich mir heute mit meinem Gaskocher zu, um keine weitere Glut zu produzieren.
Ach wie herrlich schnell das doch damit geht.
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In aller Ruhe packte ich dann meine Sachen und erfreute mich daran das der Himmel noch einmal aufriss.
Ab hinunter zum Wasser und die Töpfe spülen.
Noch eine Steinpyramide gebaut und ich machte mich gänzlich auf dem Weg zu Auto.
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Immer wieder schön, spontan in den Wald zu fahren um ein paar Nächte in der Natur zu verbringen.

Greetz

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